Frühe 2000er, in einer Vorstadt von Arkansas – im Radio läuft Cyndi Lauper. Callie und Minnie verbindet eine innige Freundschaft, auch wenn Minnie meist im Schatten der strahlenden Callie steht. Als das letzte Highschool-Jahr naht, endet ihr vertrautes Miteinander plötzlich. Ohne ihre charismatische beste Freundin fühlt sich Minnie orientierungslos und muss erst herausfinden, wer sie ohne Callie ist. Gleichzeitig entfremdet sie sich immer mehr von ihrer Mutter und fühlt sich ausgerechnet zu Callies Mutter Helen hingezogen.
Das Regieduo Kelly O’Sullivan und Alex Thompson erzählt mit «Mouse» eine herzerwärmende Geschichte über Freundschaft und Identität, die zugleich einen im Kino seltenen Safe Space um die Themen Verlust und Trauer schafft. Die Schauspielerin Sophie Okonedo führt als Callies Mutter Helen ein phänomenales Ensemble an. «Mouse» feierte seine Weltpremiere in der Panorama-Sektion der Berlinale 2026 und entpuppte sich als Publikumsliebling.