Becaària

Erik Bernasconi

1977, in einem kleinen Dorf im Tessin: Der 16-jährige Mario steht irgendwo zwischen Jugend und Erwachsensein. In der Schule wie im Leben scheint ihm vieles zu entgleiten. Auch mit seinem Vater gerät er immer wieder aneinander. Als er für den Sommer in die Berge geschickt wird, um in der Landwirtschaft zu helfen, entdeckt er eine raue, aber freie Welt, in der die Natur den Rhythmus vorgibt. Dort oben scheint alles möglich, was Marios Sicht auf die Welt und auf sich selbst verändert.

 

Der Tessiner Regisseur Erik Bernasconi («Sinestesia», «Alter Ego») inszeniert den Roman von Giorgio Genetelli als lebendiges Porträt der 1970er-Jahre. Gedreht kurz nach dem grossen Unwetter im Maggiatal von 2024, erzählt der Film von einer Zeit im Wandel und besticht durch seine nostalgische Ästhetik, eindrückliche Naturbilder und einen mitreissenden Soundtrack. Getragen von einem herausragenden Ensemble aus Schauspieler*innen, kündigt sich ein unverzichtbares Werk des zeitgenössischen Schweizer Kinos an.

Besetzung: Francesco Tozzi, Sinéad Thornhill, Giacomo Sonzogni, Alyssa Soer, Alessio Boni, Pierluigi Pasino, Antonio Zavatteri, Angelica Leo, Margherita Coldesina
Produktion: Michela Pini, Olga Lamontanara, Pascal Trächslin
Drehbuch: Erik Bernasconi
Kamera: Pietro Zuercher
Schnitt: Claudio Cea
Musik:  Zeno Gabaglio
Ton: Patrick Becker
Make-up:  Assunta Ranieri
Genre: Drama
Land: Schweiz 2026
Laufzeit: 108 Minuten
Verfügbare Formate: DCP
Sprache: OV: Italienisch
Kinostart
Deutschschweiz: TBA
Westschweiz: TBA
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